Kernregion: Kreis mit Radius 50 km um Erding (Großteil der Betriebe); einzelne Betriebsstandorte auch im weiteren Umkreis (max. 100 km).
Information zur Initiative
TAGWERK ist eine Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft, die sich im Nord-Osten von München für umweltgerechte und ökologische Wirtschaftsweisen und transparente regionale Wirtschaftsstrukturen einsetzt. Sie wurde 1984 gegründet, um Bauern und Verarbeiter dazu zu ermutigen, ihre Betriebe auf ökologischen Landbau umzustellen, indem Wege für den Vertrieb ihrer Erzeugnisse aufbaut werden. In ihrem Netzwerk engagieren sich landwirtschaftliche Betriebe, Verarbeiter und Handel, Verbraucher und ein gemeinnütziger Verein. TAGWERK fördert den regionalen Biolandbau. die TAGWERK Lieferkette umfasst ca. 100 Bio-Erzeuger, Verarbeitungsbetriebe wie z.B. eine Biometzgerei mit eigener Schlachtung, einen Großhandel mit Zentrallager, 8 Biomärkte und 2 Lieferbetriebe. Der gemeinnützige TAGWERK Förderverein leistet politische Arbeit und engagiert sich der Bildungsarbeit.
Regionalmarke
Vermarktung von Produkten unter einer (Regional-)marke
Ja, die Initiative vermarktet unter einer (Regional-)marke.
Markenname
TAGWERK Unsere BioNachbarn
Gründungsjahr
1984
Kurzbeschreibung der Marke
Die TAGWERK-Produkte werden alle innerhalb der TAGWERK-Region hergestellt. Bei verarbeiteten Produkten stammen die Zutaten zu mind 50 % aus der Region. Alle Produkte werden handwerklich und nach den entsprechenden Richtlinien der Bio-Anbauverbände hergestellt. Der Erzeuger des jeweiligen TAGWERK-Produkts findet sich auf dem Etikett an prominenter Stelle.
Ja, die Initiative hat ein Kriterien- und Kontrollsystem.
Regionalkriterien: Hauptzutaten aus der definierten Region komplette Erzeugung & Verarbeitung in der definierten Region komplette Vermarktung in der definierten Region Einsatz von regionalem Futtermittel Bio-Zertifizierung ohne Gentechnik artgerechte Tierhaltung unabhängiges Kontrollsystem faire Preise und Löhne kurze Transportwege Naturschutzkriterien
Duales Modell:
Regionale Netzwerke von Erzeugern, Verarbeitern, Handwerkern, Händlern und Verbrauchern bilden
strategische Allianzen und generieren regionale Wertschöpfung innerhalb regionaler
Wirtschaftskreisläufe zum gegenseitigen Nutzen aller Beteiligten. Ideelle und wirtschaftliche
Gruppierungen arbeiten in der Allianz eng zusammen, um die Öffentlichkeit für die Unterstützung
einer nachhaltigen Regionalentwicklung zu gewinnen. Die ideellen Gruppierungen sind Ausdruck
eines bürgerschaftlichen Engagements im Sinne des Zieles zur Erhaltung der Lebensgrundlagen
in der jeweiligen Region.