Bei der Solidarischen Landwirtschaft (SOLAWI) finden ErzeugerInnen sowie VerbraucherInnen wieder zueinander und agieren eng zusammen.Bei voller Transparenz werden authentische, regionale und saisonale Bio-Lebensmittel angebaut und bezogen. Im Vergleich zum herkömmlichen Einkauf bezahlt man nicht das einzelne Produkt, sondern einen Monatsbeitrag, mit dem der Bauer wirtschaftet. Gemeinsam wird der Anbau geplant und das Risiko für die Ernte getragen. Die Vorteile für Verbraucherinnen und Verbraucher sind eine verlässliche und vertrauenswürdige Quelle ihrer Lebensmittel, regionale Erzeugnisse in hoher Qualität aus ökologischer Produktion sowie die intensive Verbindung mit dem landwirtschaftlichen Betrieb. Die ErzeugerInnen profitieren ebenfalls, da der Absatz ihrer Ernte gesichert ist und die Betriebskosten vorfinanziert werden.
Regionalmarke
Vermarktung von Produkten unter einer (Regional-)marke
Anteil Bioprodukte im Food-Bereich: 100 % Keine Angabe zu Non-Food-Produktgruppen.
Keine Angabe zum Anteil Bioprodukten im Non-Food-Bereich.
Anzahl vermarkteter Einzelprodukte
100
Verkaufsschlager
Huhn, Sommergemüse, Wintergemüse
Vertrieb
Anzahl der zugehörigen Erzeuger
4
Anzahl der zugehörigen Verarbeiter
Anzahl der belieferten Verkaufsstellen
0
Absatzwege
Sonstiges: LE,GA,DV,WB,OS
Logistik
Keine Angabe
Kriterien- und Kontrollsystem
Ja, die Initiative hat ein Kriterien- und Kontrollsystem.
Regionalkriterien: Hauptzutaten aus der definierten Region komplette Erzeugung & Verarbeitung in der definierten Region komplette Vermarktung in der definierten Region Einsatz von regionalem Futtermittel Bio-Zertifizierung ohne Gentechnik artgerechte Tierhaltung unabhängiges Kontrollsystem faire Preise und Löhne kurze Transportwege Naturschutzkriterien
Kontrolle der Erzeuger
Ja
Externe Kontrolle
Durch ein externes Institut: Demeter, Bioland
Häufigkeit der Kontrollen
jährlich
Organisationsstruktur
Ja, die Initiative arbeitet im dualen Modell
Duales Modell:
Regionale Netzwerke von Erzeugern, Verarbeitern, Handwerkern, Händlern und Verbrauchern bilden
strategische Allianzen und generieren regionale Wertschöpfung innerhalb regionaler
Wirtschaftskreisläufe zum gegenseitigen Nutzen aller Beteiligten. Ideelle und wirtschaftliche
Gruppierungen arbeiten in der Allianz eng zusammen, um die Öffentlichkeit für die Unterstützung
einer nachhaltigen Regionalentwicklung zu gewinnen. Die ideellen Gruppierungen sind Ausdruck
eines bürgerschaftlichen Engagements im Sinne des Zieles zur Erhaltung der Lebensgrundlagen
in der jeweiligen Region.
Name der Gruppierung: Förderverein der SoLaWi Initiative Stadt, Land, Beides e.V.