mit generierten Einnahmen aus der Regionalvermarktung eigenfinanziert (Mitgliedsbeiträge, Crowdfunding, Genossenschaftsanteile, Privatinvestor*innen, fortlaufende Spenden, Nutzungsbeiträge) mit Projektfördermitteln: Europäische Förderung (LEADER, ELER, etc.)
Anzahl Mitglieder
50
Bundeslandübergreifende Arbeit
Baden-Württemberg Bayern Hessen Thüringen
Definition der Region
Aus der Anbauregion Knoblauchsland (im Städtedreieck Nürnberg, Fürth Erlangen) befinden sich ca. 90% der Anbaufläche unserer Gemüse-Erzeugerbetriebe. Vereinzelt ist mal ein Betrieb 10-40 Km außerhalb des Knoblauchslandes.
Information zur Initiative
Hauptsächlich treten wir als Franken-Gemüse Vertriebs eG seit 08.2025 auf, das das RiWert Projekt zur Förderung im Aufbau von Bio-Wertschöpfungsketten offiziell beendet ist. Das Projekt "GemüseWert", wird zwar nicht mehr über das BÖL co-finanziert, es wird jedoch den bio-regionalen Gemüseanbau & die Vermarktung (v.a. im Bereich LEH) im Süddeutschen Raum weiterhin als seine Kernaufgabe betrachten.
Wir sind auf der Suche, nach einem Konzept, wie wir kleinteiligere Lieferungen an selbständige Einzelhändler & die Gastronomie im Stadtgebiet Nürnberg und mittelgroße Lieferungen an Kantinen effizient bündeln können und Emissionen bei der letzten Meile einsparen können (ggf. durch Lastenräder im Stadtgebiet oder E-Mobilität oder Nutzung vorhandener Infrastruktur).
Unabhängig vom Projekt "GemüseWert", sind wir als Erzeugergenossenschaft Franken-Gemüse Vertriebs eG, hinsichtlich der Kommissionierung von großen Chargen für das Zentrallager des LEH ein kompetenter Partner und stehen gerne bei Rückfragen zur Verfügung.
Regionalmarke
Vermarktung von Produkten unter einer (Regional-)marke
Ja, die Initiative vermarktet unter einer (Regional-)marke.
Markenname
Franken-Gemüse Vertriebs eG
Gründungsjahr
2021
Kurzbeschreibung der Marke
zu 80-90 % sind wir aber nach einem kurzen Markteintritt/Testlauf meist unter der Eigenmarke des LEH im Handel vertreten
Produktmanagement
Vermarktete Warengruppen Food
Salat/Gemüse Speisekartoffeln Kräuter/Gewürze
Anteil Bioprodukte im Food-Bereich: 10 % Keine Angabe zu Non-Food-Produktgruppen.
theoretisch für einzelne Produkte wie (Wurzelballen-Salat, Kresse & vakuumierte Rote Bete, Suppengrün) deutschlandweit. Jedoch aktuell ca. zu 80% im süddeutschen Raum
Lager oder Hub
Ja, die Initiative hat ein Lager oder einen Hub.
Zusammenarbeit beim Thema Logistik
GO! Express & Logistics Frischedienst für den Online-Shope und ansonsten wird 75% der Ware über diverse Logistikdienstleister ausgeliefert
Kriterien- und Kontrollsystem
Ja, die Initiative hat ein Kriterien- und Kontrollsystem.
Regionalkriterien: Hauptzutaten aus der definierten Region komplette Erzeugung & Verarbeitung in der definierten Region komplette Vermarktung in der definierten Region Einsatz von regionalem Futtermittel Bio-Zertifizierung ohne Gentechnik artgerechte Tierhaltung unabhängiges Kontrollsystem faire Preise und Löhne kurze Transportwege Naturschutzkriterien
Kontrolle der Erzeuger
Ja
Externe Kontrolle
Durch ein externes Institut: Bio-Kontrollstelle KIWA, QS, LKP, Global G.A.P.
Nein, die Initiative arbeitet nicht im dualen Modell
Duales Modell:
Regionale Netzwerke von Erzeugern, Verarbeitern, Handwerkern, Händlern und Verbrauchern bilden
strategische Allianzen und generieren regionale Wertschöpfung innerhalb regionaler
Wirtschaftskreisläufe zum gegenseitigen Nutzen aller Beteiligten. Ideelle und wirtschaftliche
Gruppierungen arbeiten in der Allianz eng zusammen, um die Öffentlichkeit für die Unterstützung
einer nachhaltigen Regionalentwicklung zu gewinnen. Die ideellen Gruppierungen sind Ausdruck
eines bürgerschaftlichen Engagements im Sinne des Zieles zur Erhaltung der Lebensgrundlagen
in der jeweiligen Region.