Allgemeine Informationen

REGIOKommune

Pfarrkirchen

Bayern

sehr ländlich
Über die Kommune
| Einwohnerzahl |
120.497 |
| Anzahl der Ortsteile |
31 Gemeinden |
| Fläche |
1.281,2 km² |
Informationen zur Kommune
Der Landkreis Rottal-Inn engagiert sich aktiv für den Aufbau und die Stärkung einer zukunftsfähigen, regional verankerten Ernährungswirtschaft. Ziel ist es, regionale Wertschöpfungsketten auszubauen, die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel, Gastronomie und Verbraucherinnen und Verbrauchern zu stärken sowie das Bewusstsein für nachhaltig und regional erzeugte Lebensmittel zu fördern.
Ein zentraler Baustein dieser Entwicklung ist die Öko-Modellregion Landkreis Rottal-Inn. Der Landkreis wurde im Rahmen des bayerischen Landesprogramms „BioRegio“ als staatlich anerkannte Öko-Modellregion ausgezeichnet und setzt damit ein klares Zeichen für die Förderung des regionalen Ökolandbaus sowie einer nachhaltigen Lebensmittelversorgung. Ziel der Öko-Modellregion ist es, den Ausbau des ökologischen Landbaus voranzubringen, die Verarbeitung und Vermarktung regionaler Bio-Produkte zu stärken und neue Impulse für eine regionale und nachhaltige Ernährungswirtschaft zu schaffen.
Durch die enge organisatorische Einbindung der Öko-Modellregion in den Fachbereich Kreisentwicklung des Landkreises ergeben sich wertvolle Synergien mit dem Regionalmanagement sowie weiteren Entwicklungsinitiativen im Landkreis. Dadurch können Themen der regionalen Lebensmittelversorgung, Nachhaltigkeit, Landwirtschaft, Tourismus und Regionalentwicklung gemeinsam gedacht und aktiv miteinander vernetzt werden. Das Regionalmanagement des Landkreises verfolgt dabei das Ziel, durch fachübergreifende Netzwerke und innovative Projekte die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Lebensqualität der Region nachhaltig zu stärken.
Aktivitäten der Kommune
Amt, in dem das Thema Regionalität/Regionalvermarktung in Ihrer Kommune angegliedert ist

Schule und Kultur

Soziales, Jugend und Gesundheit

Wirtschaft und Verkehr

Tourismus

Regionalmanagement

Klimaschutzmanagement
Weiteres: Kreisentwicklung, Öko-Modellregion
Welche konkreten Ansätze verfolgt Ihre Kommune zur Stärkung von Erzeugung, Verarbeitung
und Vermarktung regionaler Produkte in folgenden Bereichen?
Kommunalpolitische Zielsetzungen

Offizielle:r Ansprechpartner:in innerhalb der Verwaltung zum Thema Regionalität

Ausstattung mit personellen und finanziellen Mitteln in der Verwaltung, jährliche Konzeptplanungen und Verankerung im kommunalen Haushalt

Kommunale Verordnungen / Beschlüsse

Zielvorgaben zur Regionalförderung (z.B. Quote für regionale Produkte, Quote für Bio)

Ausschreibungsverfahren öffentlicher Aufträge unter Nutzung der rechtlichen Spielräume im Interesse regionaler Lebensmittelanbieter

Finanzielle oder organisatorische Unterstützung regionaler Initiativen oder Unternehmen (z.B. institutionelle Förderung, Zuschüsse, Förderprogramme o.ä.)
Bildung und Information

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Aktionen und Kampagnen in Kooperation mit Akteuren der Land- und Ernährungswirtschaft

Verbraucherbewusstseinsbildung über den Nutzen regionaler Produkte (Städtischer Obst-/Gemüsegarten, Tag des offenen Hoftores, Tag der Regionen, Stadt- und Land-Tour, regionalen Buffets/regionalen Gourmetfesten, XX isst regional o.ä.)

Angebote für praktische Ernährungsbildung in Schulen und öffentlichen Einrichtungen (Kochaktionen, Kochkurse, Projektwoche o.ä.)
Förderung des Absatzes von regionalen Produkten

Regionale Verpflegung in öffentlichen Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung – z.B. Kindertagesstätten, Schulen, Kirchen, Vereinen, Generationenhäusern, Kliniken, Senioreneinrichtungen, Verwaltungen etc.

Förderung vom Einsatz regionale Produkte in der Gastronomie – inkl. aktivem Aufruf und Bewerbung von Aktionswochen

Regelmäßige regionale Bauernmärkte/Wochenmärkte, dabei Bevorzugung regionaler Erzeuger

24/7 Lebensmittelautomat

Regionaler Einkaufsführer – Bekanntmachung der regionalen Betriebe über (kommunale) Medien (digital/social media/print)
Unterstützung regionaler Akteure

Vernetzung und Initiierung von Kooperationsprojekten zwischen Produzenten, Verarbeitern und Handel

Beratung und Unterstützung regionalwirtschaftlicher Betriebe

Weiterbildungsangebote für Produzenten und Handwerker (z.B. Regionalvermarktung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit)
Regionalvermarktung
Nein, die Aktivitäten der Kommune zur Bündelung und Vernetzung von Produzenten
regionaler Produkte werden nicht unter einem gemeinsamen Logo oder einer Marke dargestellt.