Als Mitglied eines verbandsübergreifenden Öko-Regio-Netzwerks (die Mitglieder kommen aus Bremen, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Bayern) engagiert sich die Bremer Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft bundesweit.
Information zur Initiative
1988 Jahre schlossen sich in Bremen 20 Landwirte, Verbraucherinnen und Verbraucher zur Bremer Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft (EVG) zusammen.
Die Bremer EVG ging aus der „Selbstversorgungs-Cooperative“ hervor, die 1977 im Zusammenhang mit dem Entstehen der Alternativbewegung gegründet wurde. Die Öko-Genossenschaft, die heute fast 700 Mitglieder hat, engagiert sich - gemeinsam mit ihrem Partner dem Verein SozialÖkologie - für die Förderung der ökologischen Landwirtschaft in der Bremer Region, eine kooperative Direktvermarktung, faire Preise für Erzeuger und Verbraucher, eine gentechnikfreie Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und eine gesunde Ernährung.
Regionalmarke
Vermarktung von Produkten unter einer (Regional-)marke
Ja, die Initiative hat ein Kriterien- und Kontrollsystem.
Regionalkriterien: Hauptzutaten aus der definierten Region komplette Erzeugung & Verarbeitung in der definierten Region komplette Vermarktung in der definierten Region Einsatz von regionalem Futtermittel Bio-Zertifizierung ohne Gentechnik artgerechte Tierhaltung unabhängiges Kontrollsystem faire Preise und Löhne kurze Transportwege Naturschutzkriterien
Kontrolle der Erzeuger
Ja
Externe Kontrolle
Durch ein externes Institut: Bio-Kontrollsysteme (EU bzw. Bio-Verbände)
Duales Modell:
Regionale Netzwerke von Erzeugern, Verarbeitern, Handwerkern, Händlern und Verbrauchern bilden
strategische Allianzen und generieren regionale Wertschöpfung innerhalb regionaler
Wirtschaftskreisläufe zum gegenseitigen Nutzen aller Beteiligten. Ideelle und wirtschaftliche
Gruppierungen arbeiten in der Allianz eng zusammen, um die Öffentlichkeit für die Unterstützung
einer nachhaltigen Regionalentwicklung zu gewinnen. Die ideellen Gruppierungen sind Ausdruck
eines bürgerschaftlichen Engagements im Sinne des Zieles zur Erhaltung der Lebensgrundlagen
in der jeweiligen Region.