Biostadt Augsburg

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Adresse

Rathausplatz 1
86150 Augsburg

Ansprechperson:
Alexandra Wagner
Koordination Biostadt Augsburg
biostadt@augsburg.de
0821 / 324 7535

https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/umwelt/biostadt-augsburg
https://www.facebook.com/people/Biostadt-Augsburg/100057280518122/#
https://www.instagram.com/biostadt.augsburg/

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Mitglied der Regionalbewegung

Allgemeine Informationen


REGIOKommune

Augsburg

Bayern

nicht ländlich

Über die Kommune

Einwohnerzahl 308.000
Anzahl der Ortsteile 42 Stadtbezirke
Fläche 147 km²

Informationen zur Kommune

Augsburg setzt als Biostadt auf bio-regionale Lebensmittel und stärkt damit Umwelt, Klima und lokale Wertschöpfung. Die Fachstelle Biostadt Augsburg, angesiedelt im Büro für Nachhaltigkeit, fördert das Bio-Angebot in Kitas, Schulen, der Altenhilfe und bei städtischen Veranstaltungen und vernetzt Akteurinnen und Akteure der Branche miteinander. Die zentralen Projekte zeigen, wie genussvoll Nachhaltigkeit sein kann: im bio-regionalen Einkaufsführer finden Verbraucherinnen und Verbraucher über 120 Einkaufsorte. Die Bio-Pausenbrot-Aktion zeigt Kindern, wie eine gesunde und nachhaltige Ernährung schmeckt. Augsburg ist Teil des bundesweiten Bio-Städte-Netzwerks.

Aktivitäten der Kommune

Amt, in dem das Thema Regionalität/Regionalvermarktung in Ihrer Kommune angegliedert ist

Wirtschaft und Verkehr

Weiteres: Referat für Nachhaltigkeit, Umwelt, Klima und Gesundheit

Welche konkreten Ansätze verfolgt Ihre Kommune zur Stärkung von Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung regionaler Produkte in folgenden Bereichen?

Kommunalpolitische Zielsetzungen

Offizielle:r Ansprechpartner:in innerhalb der Verwaltung zum Thema Regionalität
Verwaltungsinterne Qualifizierung zum Thema Regionalität
Kommunale Verordnungen / Beschlüsse
Zielvorgaben zur Regionalförderung (z.B. Quote für regionale Produkte, Quote für Bio)
Ausschreibungsverfahren öffentlicher Aufträge unter Nutzung der rechtlichen Spielräume im Interesse regionaler Lebensmittelanbieter
Betrieb kommunaler Unternehmen mit Regionalbezug (z.B. Frischeküche, Verpflegung, kommunaler Schlachthof, kommunale Bäckerei etc.)
Partizipative Gremien wie Ernährungsräte (als institutionalisierte Struktur)
Kooperation mit Nachbarkommunen und interkommunale Ansätze

Beschlüsse: Stadtratsbeschluss 2007: Bio-Anteil in der Verpflegung von kommunalen Kitas, Schulen, Heimen von 30 % und möglichst 100 % bei städtischen Veranstaltungen, jeweils bevorzugt aus der Region und nach Saison Stadtratsbeschluss 2014: Gründung des Netzwerks Bio-Städte, -Gemeinden und -Landkreise und Ausweitung der Bio-Pausenbrot-Aktion Stadtratsbeschlüsse 2021: Ausweitung des Bio-Anteils in der Verpflegung der kommunalen Kitas auf 40 %, Koch- bzw. Mischküchen möglichst erhalten und neue Einrichtungen möglichst mit Küchen ausstatten; Bestärkung möglichst 100 % bio-Lebensmittel bei städtischen Veranstaltungen vorzugsweise aus der Region und entsprechend der Saison; möglichst eine vegetarische bzw. vegane Alternative anbieten. Stadtratsbeschluss 2025: Beratung der städtischen Dienststellen zum Einsatz bio-regionaler Lebensmittel und Erhebung der Bio-Anteile.

Bildung und Information

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Aktionen und Kampagnen in Kooperation mit Akteuren der Land- und Ernährungswirtschaft
Verbraucherbewusstseinsbildung über den Nutzen regionaler Produkte (Städtischer Obst-/Gemüsegarten, Tag des offenen Hoftores, Tag der Regionen, Stadt- und Land-Tour, regionalen Buffets/regionalen Gourmetfesten, XX isst regional o.ä.)
Angebote für praktische Ernährungsbildung in Schulen und öffentlichen Einrichtungen (Kochaktionen, Kochkurse, Projektwoche o.ä.)
Aktive Bürgerbeteiligungsprozesse in Form von bspw. Bürgerräten

Förderung des Absatzes von regionalen Produkten

Regionale Verpflegung in öffentlichen Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung – z.B. Kindertagesstätten, Schulen, Kirchen, Vereinen, Generationenhäusern, Kliniken, Senioreneinrichtungen, Verwaltungen etc.
Öffentliche Beschaffung in kommunalen Einrichtungen bzw. bei Veranstaltungen
Regelmäßige regionale Bauernmärkte/Wochenmärkte, dabei Bevorzugung regionaler Erzeuger
Regionaler Einkaufsführer – Bekanntmachung der regionalen Betriebe über (kommunale) Medien (digital/social media/print)

Unterstützung regionaler Akteure

Beratung und Unterstützung regionalwirtschaftlicher Betriebe

Regionalvermarktung

Nein, die Aktivitäten der Kommune zur Bündelung und Vernetzung von Produzenten regionaler Produkte werden nicht unter einem gemeinsamen Logo oder einer Marke dargestellt.

Digitale Plattformen

Eigene digitale Plattform

Ja, die Initiative bietet eine digitale Plattform.

Angebote der digitalen Plattform

Anbieterverzeichnis
Produktverzeichnis
Lieferkettenbeziehung
Online Marktplatz mit Händlerfunktion/Bestellmöglichkeit

System, in dem die Plattform programmiert ist

Eigene Programmierung

Website der digitalen Plattform

https://www.bio-regional-augsburg.de/

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